Beseitigung der Armut eine Frage des politischen Willens
Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut am 17. Oktober haben Politiker und nichtstaatliche Organisationen eine gemischte Bilanz der Bemühungen gezogen, die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Die UNO befinde sich "auf gutem Weg, die extreme Armut zu halbieren", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon (Foto). "Der Anteil an Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben, ist zurückgegangen. Aber die Erfolge sind ungleichmässig verteilt. Viele Regionen, insbesondere im Afrika südlich der Sahara, befinden sind nicht auf dem Weg auch nur eines unserer grossen Versprechen zu erreichen."Die Beseitigung der Armut sei "in erster Linie eine Frage des politischen Willens der Regierungen, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaften in Nord und Süd, verbunden mit der Bereitschaft zu raschem gemeinsamem Handeln", betonte die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. "Alle Millenniumsziele zu erreichen würde nur 20 US-Dollar pro Kopf der Weltbevölkerung kosten - die realen Ausgaben für Rüstung liegen heute bei 187 US-Dollar pro Kopf. Gerade weil wir die Armut tatsächlich beenden können, sind wir moralisch zum Handeln und zum globalen Umsteuern verpflichtet."
Quelle: www.epo.de
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