Alle 22 Min explodiert eine Landmine
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 4. April zum Internationalen Tag für die Aufklärung über Minengefahr und die Unterstützung von Antiminenprogrammen erklärt. Dieser Tag soll uns für die Bedrohung durch Landminen und Fortschritte bei deren Beseitigung sensibilisieren. Im Unterschied zu zahlreichen globalen Problemen der heutigen Zeit, könnte die Entminung laut Max Gaylard, Direktor des Antiminenprogramms der Vereinten Nationen, bereits innerhalb weniger Jahre abgeschlossen werden. Laut dem Bericht Landmine Monitor Report 2005 sind nach wie vor 84 Staaten in gewissem Masse von der Gefahr, die von Landminen und nicht zur Wirkung gelangten Kampfmitteln ausgeht, betroffen. Jährlich werden zwischen 15.000 und 20.000 Kinder und Erwachsene auf diese Weise getötet oder verstümmelt, was einen Rückgang von den geschätzten 26.000 Opfern Ende der Neunziger Jahre widerspiegelt.
Um auf diese Zustände aufmerksam zu machen, fand am 04. April 2008 in Luanda, Angola die Wahl zur „Miss Landmine“ statt. Bei "Miss Landmine 2008" stellen sich Frauen zur Wahl, denen die perfiden Kriegswaffen die Glieder zerfetzten. Hauptgewinn: eine Beinprothese. Weniger Polemik aber ebenso einen grossen Schock, verursacht ein Video, welches von der UN zu diesem Thema produziert wurde. Mit drastischen Bildern wird ein Fußballspiel zweier Kindermannschaften gezeigt - anscheinend irgendwo in den USA. Am Spielfeldrand stehen Eltern, die ihre Kinder anfeuern. Ein Mädchen schiesst ein Tor, die Zuschauer jubeln, die Kamera hält auf die Schützin - dann plötzlich explodiert etwas unter dem Kind. Es bleibt leblos am Boden liegen, Panik bricht aus, ein verzweifelter Vater wiegt sein totes Kind in den Armen, Schreie sind zu hören.
Die Botschaft: Was Landminen anrichten, ist grausam - egal wo. "Es mag in Ihrem Vorgarten vielleicht keine Landminen geben, aber es gibt sie in den Vorgärten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt", heißt es auf der dazugehörigen Website.
Um auf diese Zustände aufmerksam zu machen, fand am 04. April 2008 in Luanda, Angola die Wahl zur „Miss Landmine“ statt. Bei "Miss Landmine 2008" stellen sich Frauen zur Wahl, denen die perfiden Kriegswaffen die Glieder zerfetzten. Hauptgewinn: eine Beinprothese. Weniger Polemik aber ebenso einen grossen Schock, verursacht ein Video, welches von der UN zu diesem Thema produziert wurde. Mit drastischen Bildern wird ein Fußballspiel zweier Kindermannschaften gezeigt - anscheinend irgendwo in den USA. Am Spielfeldrand stehen Eltern, die ihre Kinder anfeuern. Ein Mädchen schiesst ein Tor, die Zuschauer jubeln, die Kamera hält auf die Schützin - dann plötzlich explodiert etwas unter dem Kind. Es bleibt leblos am Boden liegen, Panik bricht aus, ein verzweifelter Vater wiegt sein totes Kind in den Armen, Schreie sind zu hören.
Die Botschaft: Was Landminen anrichten, ist grausam - egal wo. "Es mag in Ihrem Vorgarten vielleicht keine Landminen geben, aber es gibt sie in den Vorgärten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt", heißt es auf der dazugehörigen Website.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen