Freitag, 27. April 2007

Glas-Accessoires für Afrika


Mit grosser Freude erleben wir derzeit wie sich vorallem auch KMU's im Kampf gegen Hunger und Unterernährung engagieren. So kontaktierte uns zum Beispiel die Firma Crea-Glass GmbH aus Interlaken BE und schlug uns eine Zusammenarbeit zugunsten der Kinder in Afrika vor. Als Produzent von Glas Fusing Produkten hat die Unternehmung mit viel Engagement eine Kollektion von Glas-Schalen entworfen, von denen der Erlös den Kindern in Afrika zu Gute kommt. So leitet Crea-Glass GmbH bei jedem Verkauf z.B. einer CHF 85.- teuren Schale, CHF 75.- an JAM Schweiz weiter.

Anfangs Woche wurden die ersten Prototypen erstellt (einige davon im Bild oben) und werden nun bereits an der heute eröffneten BEA in Bern den Wiederverkäufern und Kunden vorgestellt.
Wer mehr über den Prozess des Glas Fusing erfahren möchte, kann sich auf der Homepage der Firma Crea-Glass GmbH informieren: http://crea-glass.com/99/Fusing_Prozess.html

Vom 27. April bis 06. Mai 2007 können die Glas-Schalen an der BEA in der Halle 210 am Stand E033 bestaunt werden. Bei Interesse an Glas-Schalen bitten wir direkt mit Crea-Glass GmbH Kontakt aufzunehmen.

Montag, 2. April 2007

Ein Kind des Todes überlebt...

Mateus (portugiesisch für Matthias) Jamba war ein Kind des Todes, als er im Alter von 2 Jahren furchtbar an Unterernährung litt. Seine Mutter Madelena brachte ihn in das therapeutische Ernährungs- zentrum von JAM in Benguela City in Angola. Zu diesem Zeitpunkt bestand Mateus nur noch aus Haut und Knochen. Er war dermassen unterernährt, dass ganze Hautfetzen abfielen. Man band ihm die Hände zusammen, damit er sich selber nicht die Haut abkratzen konnte und ernährte ihn mit einer Magensonde. Wie durch ein Wunder überlebte Mateus und konnte bereits kurze Zeit später nach Haus zurückkehren. Das Foto zeigt Mateus wohlgenährt nur 6 Monate nach seinem Kampf gegen Unterernährung und für das Leben.

Kinder wie Matheus, welche zwischen Leben und Tod stehen, werden in den JAM Ernährungszentren aufgenommen und erhalten in den ersten Wochen Milch und später dann CSB Brei. So durften wir bereits unzählige Kinder kurz vor ihrem Tod noch retten. Doch noch immer stirbt alle 5 Sekunden ein Kind an Unterernährung. Was können wir tun, um diese Tragödie zu verhindern? Wir machen was wir können: Wir helfen einem kleinen Matheus nach dem anderen. Mit jedem Kind, das wir retten können, gewinnen wir 5 Sekunden, in denen kein Kind stirbt.